das word-monster. eine microsoft-odysee.
2. May 2008
am anfang stand die abschlussarbeit. vielevieleviele seiten, verarbeitet in word. abgesehen von den üblichen problemchen ging zunächst alles gut. doch dann wurde word zur zicke und ich zum hasser.
wie ich mittlerweile empirisch belegen kann, weiß word, wann man die arbeit gedenkt abzugeben und setzt alles daran, die traute zweisamkeit mit dem verfasser durch allerlei fiese mattenten noch zu verlängern. dabei geht das (nennen wir das kind beim namen) text-monster äußerst geschickt vor. wochen- sogar monatelang tut es unterwürfig seinen dienst. doch dann, kurz vor der abgabe, wenn man nicht mehr in ein anderes programm wechseln kann, dann, oh ja, dann zeigt ES sein wahres gesicht. ES stürzt ständig ab. ES verliert daten. ES tut alles, um das abschlussleben in eine text-hölle zu verwandeln. angesichts SEINER position, hat ES alle voraussetzungen am anteil der weißen haare und ggf. der glatze auf dem haupt des verfassers mitzuwirken.
nach zwei tagen zickenkrieg und mehreren schreianfällen, platzt dem autor dieser zeilen und der besagten abschlussarbeit schließlich der kragen. so kann es nicht weiter gehen, sein gedanke. zumindest sollen nachfolgende forschergenerationen vor diesem horror und den weißen bis keinen haaren verschont bleiben. ich, so sein plan, muss zur wurzel des übels vordringen: www.microsoft.de.
doch eine email-adresse sucht man dort vergebens. geht man so mit kunden um? etwas beleidigt und 20 minuten später findet sich ein webformular für beschwerden. geschickt versteckt, als würde so etwas nieee vorkommen. höflich, aber bestimmt weist der autor auf seinen ärger hin. und wartet und wartet und wartet seitdem auf eine antwort. und wenn er nicht gestorben ist, dann… geht man so mit kunden um? eins aber muss man ihnen lassen: eine emotionale bindung zu ihrem produkt habe ich durchaus entwickelt.
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