Zahnpasta lügt.

9. August 2008

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Seit 26 Jahren putze ich mir die Zähne. Zweimal am Tag, mehrere Minuten. Seit 26 Jahren tue ich dies mit Zahnpasta, die verspricht, dass sie gegen Karies und Bakterien, und für gesunde Zähne ist. Warum, so frage ich, habe ich dann immer wieder Löcher in meinen so gepflegten Zähnen? Zahnpasta lügt.

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Change

7. August 2008

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Es ist gut, einmal pro Halbjahr zur Uni zu fahren. Man ist erstaunt über die Dinge, die anders sind. Und noch mehr ist man erstaunt über die Dinge, die gleich geblieben sind. In den Semesterferien hat man zudem dort seine Ruhe. Das konnte wohl selbst nicht der Bologna-Prozess ändern.

Und noch eine Sache ist gleich: Ein Streik. Keine Ahnung, worum es geht, aber vermutlich wird mal wieder zuerst die Uni und dann Hartz IV gerettet. Nur eines stört: Das Design der Protestplakate ist um einiges professioneller gestaltet als unsere anno dazumal. Hm. Die Uni ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

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Die Uniform der Indiviualisten

6. August 2008

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Oliver Voss macht Videos über Werber. In seinem neusten Beitrag, der übrigens recht sehenswert ist, geht es um die Köpfe hinter erfolgreichen viralen Werbespots. Dafür besucht er die Kollegen, die diese kreierten. Soweit so schön. Nur eine Sache bleibt offen: Warum tragen alle diese Leute (Kreative von Heimat, DDB, Jung von Matt) Lacoste-Shirts?! Wahrscheinliche Ursache: Es handelt sich um einen viralen Spot von Lacoste…

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so ein mist aber auch…

7. May 2008

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wenn jetzt microsoft nicht mehr yahoo kaufen kann und stattdessen aol, myspace oder gar facebook akquiriert - was ist eigentlich dann mit den ganzen ex-googlern bei fb?

denn ganz im ernst: ich wette die meisten dieser ehemaligen google-mitarbeiter hatten genau einen grund, warum sie zu facebook gewechselt sind: ein potentielles unternehmen vor dem börsengang. dass das reich machen kann, weiß man bei google aus eigener erfahrung. wenn nun aber software-gigant-gähn microsoft fb übernehmen würde (was nicht ganz unabwegig ist), dann wäre ja ein börsengang desselben hinfällig. und plötzlich würde man für stevie ballmer arbeiten. ups. naja, no risk no fun… try again.

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wieder kostenlose musik

5. May 2008

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trent reznor, sänger und mastermind von den nine inch nails, veröffentlicht ein neues album und schreibt: “Thank you for your continued and loyal support over the years — this one’s on me.” sagt’s und meint’s:

das album gibt’s gratis. für genießer im mp3-lossless-format via torrents, als gewöhnliche mp3s von der nin-seite und als stream auf ilike. knüller dazu: die veröffentlichung findet unter der creative-commons-lizenz statt. heißt: remixen, rumbasteln, weiterschicken ist ausdrücklich erwünscht. thank you, nine inch nails.

abgesehen von der kostenlosigkeit hab ich keine band erlebt, die so dermaßen pro-fan zu sein scheint wie nin. bei nachahmern (wie coldplay) hatte man eher den eindruck einer plumpen marketing-idee. insofern: hut ab!

stream download

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empire-übermut und selbstdemütigung

4. May 2008

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in der süddeutschen gibt monty pythons michael palin ein herrliches und empfehlenswertes interview. es geht um das leiden und versagen der engländer und der daraus entstehende humor. geradezu köstlich. ein auszug.

SZ: Das neue Terminal in Heathrow . . .

Palin: . . . Jahrzehnte der Planung. Jahrzehnte politischer Diskussionen. Milliardenkosten. Und? Ein Desaster. Was groß ist, scheitert. Es liegt an der hochexplosiven Mischung in unserer lustigen DNS: Empire-Übermut und gleichzeitig maximale Selbstdemütigungsdrehzahl. Als wollten wir vor der Welt dastehen wie die dummen “Upper Class Twits” aus dem Python-Sketch . . . Sie erinnern sich?

SZ: Die “Meisterschaften um den Blödmann des Jahres aus der Oberklasse”? Hurra! Im Namen der Leser möchte ich Ihnen auch für diesen Sketch sehr danken.

Palin: Bitte sehr! Also, hier eine kleine Chronik des Versagens: Nehmen Sie die beiden Prestigeprojekte mit dem Architekten Richard Rogers. Der Millennium Dome, 320 Meter Durchmesser, das neue Terminal in Heathrow für 30 Millionen Passagiere unserer sensationellen Fluglinie British Airways. Der Dome begeisterte im Jahre 2000 am Eröffnungsabend dadurch, dass keiner reinkam, weil die Türen kaputt waren. Dann ging er pleite, was mich nicht wundert. Heute können wir froh sein, dass die Amerikaner von O2 ihn 2005 übernahmen und eine Konzertarena draus machten. Sonderbarerweise läuft alles seitdem reibungslos.

SZ: Im Terminal 5 . . .

Palin: Im Terminal 5 verschwanden Hunderttausende Koffer, weitere Einzelheiten wollen wir uns ersparen. Schon beim Tunnel unterm Kanal müssen wir uns bei den Franzosen bedanken, denn ohne die hätten wir womöglich bis zu den Kanarischen Inseln weitergegraben. Nur am Rande erwähnen will ich, dass sogar die Spanier - die Spanier! - inzwischen schnellere Züge bauen als wir. Dass der Großcomputer, der unser marodes Gesundheitssystem NHS revolutionieren sollte, ein Totalausfall ist, wussten Sie es schon? Und das neue Wembley Stadion wurde zwei Jahre zu spät fertig, weshalb ich nicht verstehe, dass alle Welt Angst hat, ob die Südafrikaner mit ihrer Infrastruktur fertig werden bis zur WM 2010, weil: wirklich Sorgen machen sollte man sich darüber, dass die Olympischen Spiele 2012 in London stattfinden - ich sage Ihnen: Machen Sie sich auf was gefasst!

Mehr gibt’s hier.

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das word-monster. eine microsoft-odysee.

2. May 2008

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am anfang stand die abschlussarbeit. vielevieleviele seiten, verarbeitet in word. abgesehen von den üblichen problemchen ging zunächst alles gut. doch dann wurde word zur zicke und ich zum hasser.

wie ich mittlerweile empirisch belegen kann, weiß word, wann man die arbeit gedenkt abzugeben und setzt alles daran, die traute zweisamkeit mit dem verfasser durch allerlei fiese mattenten noch zu verlängern. dabei geht das (nennen wir das kind beim namen) text-monster äußerst geschickt vor. wochen- sogar monatelang tut es unterwürfig seinen dienst. doch dann, kurz vor der abgabe, wenn man nicht mehr in ein anderes programm wechseln kann, dann, oh ja, dann zeigt ES sein wahres gesicht. ES stürzt ständig ab. ES verliert daten. ES tut alles, um das abschlussleben in eine text-hölle zu verwandeln. angesichts SEINER position, hat ES alle voraussetzungen am anteil der weißen haare und ggf. der glatze auf dem haupt des verfassers mitzuwirken.

nach zwei tagen zickenkrieg und mehreren schreianfällen, platzt dem autor dieser zeilen und der besagten abschlussarbeit schließlich der kragen. so kann es nicht weiter gehen, sein gedanke. zumindest sollen nachfolgende forschergenerationen vor diesem horror und den weißen bis keinen haaren verschont bleiben. ich, so sein plan, muss zur wurzel des übels vordringen: www.microsoft.de.

doch eine email-adresse sucht man dort vergebens. geht man so mit kunden um? etwas beleidigt und 20 minuten später findet sich ein webformular für beschwerden. geschickt versteckt, als würde so etwas nieee vorkommen. höflich, aber bestimmt weist der autor auf seinen ärger hin. und wartet und wartet und wartet seitdem auf eine antwort. und wenn er nicht gestorben ist, dann… geht man so mit kunden um? eins aber muss man ihnen lassen: eine emotionale bindung zu ihrem produkt habe ich durchaus entwickelt.

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coldplay-gähn.

2. May 2008

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irgendwie finde ich diese coldplay-geschichte mit dem give-away-song ziemlich lahm. das lied selbst ist öde bis mittelmäßig. und nine inch nails hatte ein viel spannenderes konzept, um fans zu bedienen. coldplay hingegen verschenken einfach nur einen song, um das album schmackhaft zu machen. keine neue idee: das gab’s früher schon. mit parfümpröbchen.

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rock’n'ballmer

2. May 2008

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guy kawasaki schreibt in der time-top100-liste die laudatio auf steve ballmer. wenn auch nicht ganz so ausgewiesen wie guy: auch ich bin ein mac-jünger. und vista scheint wirklich kein geniestreich zu sein.

aber: irgendwie ist ballmer, damit hat guy recht, schon süperb. angefangen von seinem legendärem schrei-anfall bis hin zu dem noch legendäreren (gibts das?) developers-anfall: diesem mann möchte man nicht nach zehn im dunklen park treffen.

was mir auffällt, ist, dass er gerne wörter wiederholt. wie hier (we’re coming, we’re coming, we’re coming - verstehe das, wer will!) oder hier (advertising, advertising, advertising) oder hier (web-developers, web-developers, web-developers). vielleicht denkt er sich, dass wir es schon glauben werden, wenn er es uns nur oft genug sagt. stupide. aber schauts euch mal die unterhaltsamen videos an. vista rules, vista rules, vista rules.

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kundenfang ist königskrönung

1. May 2008

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568. so viele seiten wollte ich ausdrucken. und sogar noch binden. ich finde: für einen copyshop gab ich damit ein begehrenswertes ziel ab. also: umwerbt mich. kämpft um mich. ich will euer kunde sein. kommt zu mir, redet mit mir, nehmt mich wichtig.

trefft mich da, wo ich euch erwarte (google) und bietet mir informationen, damit ich mich entscheiden kann: copyshop a bietet mir die gewünschte preisliste. copyshop b ein kompliziertes preissystem. o-ton:

“Schnapp Deine Bonus-Plus-Karte und komm in Deinen Store. (…) Wir kalkulieren jeden Auftrag speziell für Dich. Deshalb stehen unsere Preise auch nicht auf Listen und wir können sie Dir auch nicht am Telefon sagen.”

zu blöd. denn ich sehe überhaupt nicht ein, wieso ich in MEINEN store kommen sollte. viel zu aufwendig. in diesem stadium der informationssuche bevorzuge ich niemanden. aber ich ‘benachzuge’. nämlich euch. und gehe zu denen, die mir das sagen, was ich wissen will. remember: kunde is king. und wenn er eine frage stellt, solltet ihr sie ihm auch beantworten.

¬ geschrieben von yohannes in Uncategorized

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